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Schlaganfall - ein Notfall

Home  >  Pressebereich  >  Pressemitteilungen  >  08.07.2014

Plakatwettbewerb gibt Aufklärungskampagne „Bayern gegen den Schlaganfall“ ein Gesicht


110 Bewohner erleiden täglich im Freistaat Bayern einen Schlaganfall. Jährlich sind deutschlandweit rund 270.000 Menschen betroffen. Damit zählt der Schlaganfall zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist außerdem die häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung im Erwachsenenalter. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur jeder dritte Deutsche weiß, was im Notfall zu tun ist und würde den Notruf 112 wählen. Dies führt dazu, dass nur ein Viertel der Betroffenen rechtzeitig eine Klinik erreicht. Mit der aktuellen Kampagne „Bayern gegen den Schlaganfall“ informiert Boehringer Ingelheim von Juni bis November die bayerische Bevölkerung zusammen mit zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen und Hochschule über Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und das richtige Handeln im Akutfall. Die Entwicklung des offiziellen Kampagnenplakats wurde in Kooperation mit der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (mhmk) als Wettbewerb ausgeschrieben. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Projektpartner wurde heute das Gewinnerplakat vorgestellt.

Auch Birgit Härtle, Projektleiterin der Initiative „Bayern gegen den Schlaganfall“ bei Boehringer Ingelheim, betonte den Stellenwert solcher Initiativen. Ein nachhaltiges Ergebnis im Kampf gegen den Schlaganfall sei nur mit der Unterstützung und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern möglich. Das gemeinsame Ziel sei es, mit einer umfassenden Aufklärung die Anzahl von Schlaganfällen deutlich zu verringern. In der Partnerschaft zum aktuellen Plakatprojekt sieht Birgit Härtle mehrere Vorteile: „Wir engagieren uns seit über 10 Jahren für die Schlaganfallprävention und -aufklärung mit unterschiedlichen regionalen und thematischen Schwerpunkten und sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Bevölkerung bestmöglich zu erreichen. Durch die Vernetzung wichtiger Partner, schaffen wir es, noch mehr Aufmerksamkeit für das wichtige Thema Schlaganfall zu erzielen. Am aktuellen Beispiel können wir sehen, mit welchen frischen und kreativen Ideen der Studenten wir die Bevölkerung ansprechen können.“

Mit einem solchen Projekt sammeln die Studenten der mhmk Erfahrungen unter Realbedingungen, was an vielen anderen Fachhochschulen nicht möglich sei, so Prof. Tanja Schmitt-Fumian, Prodekanin der School of Creative Arts der mhmk, die zusammen mit Professor Hansjörg Zimmermann, Leiter Markenkommunikation und Werbung am Campus München, das Projekt verantwortete. Mit dem Thema Schlaganfall hatten die Studenten keine Berührungsängste: „Unsere Studenten waren von der Aufgabe begeistert – von der Thematik selbst und von der Möglichkeit, die Aufklärungsarbeit unterstützen zu können“, so Prof. Tanja Schmitt-Fumian.

Rüdiger W. Storim, Dozent an der mhmk und Geschäftsführer bei Ströer Deutsche Städte Medien, sieht einen großen Vorteil darin, die schlummernde Kreativität der Studenten zu wecken und diese neuen Gedankenansätze zu nutzen. „Das Konzept ‚Raus aus der Hochschule, rein in die Wirtschaft‘ funktioniert deswegen so gut, weil alle Beteiligten – vor allem die Bevölkerung, die auf die Erkrankung Schlaganfall aufmerksam gemacht wird – davon profitiert“, so Storim, der den Studenten vor und während des Projekts die kommunikative und mediale Wirkung von Außenwerbung vermittelt hat.

Siegerplakat

 

Die komplette Pressemitteilung finden Sie PDF-Symbol hier (304 KB).

 

 

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